Hallo ihr Lieben!
Jetzt ist es schon eine Woche her seit unserem letzten Post und es ist schon wieder viel passiert! Man muss schon richtig nachdenken nach einer Woche wo was passiert ist, aber das klappt schon!
Unsere Reise ist jetzt so richtig in fahrt gekommen und haben so geschätzte 32h mit Nachtbus fahren verbracht! Unsere Stationen waren NinhBinh, Hue, HoiAn und jetzt aktuell MuiNe!
In NinhBinh haben wir wieder eine Mopedtour gemacht zu einem Fluss/See, wo Wir uns mit einem Ruderboot durch Höhlen und Reisfeldern von einer Rudderfrau führen lassen haben! Anschließend haben wir noch einen nahen Berg bestiegen um die wunderbare Aussicht zu genießen, es war ein schweißtreibender Aufstieg, wie jede Bewegung hier! ;-) In der Nacht ist es gleich weiter nach Hue gegenagen wo wir zwei Nächte verbrachten! Hue war wieder eine typische Großstadt mit viel Verkehr und diesmal haben wir uns auch mit dem Moped in den großen Stadtverkehr getraut und es war ein echtes Erlebnis! Beim fahren werden alle deine Sinne beansprucht und auch noch die vom Beifahrer! Man schaut und schaut und überall nur Mopeds, aber es funktioniert und wir haben den Weg raus aus der Stadt gefunden, wo wir uns Gräber und Tempel anschauen wollten! Auf der Straße dort hin hat uns unterm Mopedfahren ein älterer Mann angesprochen und mit der Stephanie am Beifahrersitz zu reden begonnen und wir sind immer noch weiter gefahren! Er konnte sogar ein paar Wörter Deutsch, weil sein Bruder in Wien studierte! Er begleitete uns dann den restlichen Tag und führte uns zu den Gräbern und Tempeln und erklärte uns auch einiges dazu! Wir mussten auch überall Fotos mit ihm machen bzw. nur der Dr. Klaus! ;-) Die gemachten Fotos sollen wir ihm mailen wenn wir zurück sind!
Er hat uns auch zu sich nach Hause in ein kleines Dorf am Fluss eingeladen wo wir von ihm mit Tee, Suppe und Bananen versorgt wurden!
Zuhause zeigte er uns ganz stolz ein Buch über die österreichische Geschichte, welches er von einem Bekannten aus Wien bekahm!
Sein Haus war sehr schön und der Garten einfach ein Traum und seit 4 Generationen in Familienhand!
Beim essen hat er uns auch ein wenig über den Krieg erzählt, wie die Amerikaner die nahen Berge weggesprengt haben und das ganze Haus gewackelt habe, bei einigen Gräbern konnte man sogar die Einschusslöcher vom Maschinengewehr erkennen! Er selber war gerade so um die 14 als der Krieg war und versteckte sich in seinem Dorf! Er meinte aber auch, nach dem Krieg sei alles besser geworden und er sei froh über die jetztige Entwicklung! Denn so gut wie heute ist es ihnen noch nie gegangen!
Nach dem Essen machten wir noch eine wilde Fahrt durch den Dschungel über Bambusbrücken und durch den 4 Quadratkilometer großen Friedhof, wo die Kriegsopfer begraben wurden! Die Fahrt da durch war sehr lange und man sah links und rechts nur Gräber, dass war wirklich sehr beeindruckend!
Zurück in der Stadt entschlossen wir uns den Tag am Strand ausklingen zu lassen!
Am nächsten Tag in der Früh ging es dann weiter nach HoiAn, in eine richtig kleine Altstadt mit engen Gassen und einer Schneiderei neben der anderen!
Am Ankunftstag, haben wir einen Stadtspaziergang gemacht und die Stadt auf uns wirken lassen! Am späten Nachmittag haben wir uns in der nähe des Flusses in ein Lokal gesetzt wo anscheinend nur einheimische sind wie sich herausstellte! Am Anfang war nur ein anderer Tisch mit zwei alten Männern besetzt und wir haben uns alleine an einen Tisch gesetzt um das lokale Bier zu kosten! Einige Zeit später spazierte eine Gruppe von 7 Arbeitern herein die ihren Feierabend genießen wollten! Das lokal fühlte sich immer mehr und dann deutete uns einer der Arbeiter wir sollten uns zu ihnen setzten, was wir auch taten! Es war ziemlich lustig weil sie kein Englisch konntnen und wir kein Viatnamesisch! Unsere fast leeren Gläser wurden wieder gefüllt und wir mussten mit jeden anstoßen! Jeder redete auf uns ein aber wir konnten einfach nichts versehen und saßen nur da lachten und nickten! Und sie haben auch gelacht und ihren Spaß gehabt! Dann haben sie uns noch getrockneten Fisch, apfelähnliches Obst und Würstel in Bambusblatt kosten lassen! Naja kosten, jeder hat uns irgendwie was hergelegt und gezeigt wie man das ist und wir sollten essen! Es wurden immer mehr Leute, selbst bei der Hausmauer blieben einige Einheimische stehen um das treiben zu beobachten! Irgendwie wollte jeder uns was geben oder zeigen und mit uns reden (herkunft, alter,..)!
Am nächsten Tag war baden am lokalen Strand mit Palmen angesagt um Kraft für die nächste Busfahrt zu sammeln und einfach zu entspannen! ;-)
Nun sind wir schließlich seit gestern in Muine, direkt an der Küste gelandet!
Langsam neigt sich auch die Reise dem Ende zu und die letzte Woche Vietnam
ist angebrochen und es gibt noch einiges zu
sehen!
Lg Stephanie&Klaus
am Donnerstag, 2. September gehts los! Klaus und Stephi werden nach Hanoi düsen und vom Norden in den Süden Vietnams wandern.. Über unsere Begegnungen, Erlebnisse und Erfahrungen könnt ihr hier lesen.. Anfang Oktober wird euch Klaus zuhause mehr von unsrer spannenden Zeit erzähln können, während ich noch bis Ende November Cambodia und Laos erforsche und Menschen und ihre Geschichtn/Lebensweltn kennen lernen darf! Viel Spaß beim Lesen..und 'mitreisen'! Bussi
ist das etwas ungewöhnliches wenn in einem lokal nur einheimische sind??
AntwortenLöschenwünsch euch noch eine schöne zeit! :)
hey.. naja.. vietnam is grundsaetzlich schn mal voll touristisch mittlerweile..un dhoi an insbesondere find ich. dort is eben echt ein fettes touri resaturant neben dem anderen.. und dazwichen war eben dieses kleine lokal..
AntwortenLöschenwar voll nett, lustig..mit den leuten.. ;-)