Montag, 18. Oktober 2010

positive Veraenderung!

An meinen ersten Tage in Projekt is mir schnell aufgefallen, dass es da einige Probleme gibt: Das Team hat nicht wirklich, wie ein Team gewirkt. Wie zwie Partein, die teilweise hinterrucks ein bissl uebereinander laestern. ES war nicht klar wer der Chef ist, wer die Entscheidungen trifft, an wen ich mich wenden soll, oder was richtig und was falsch ist. Also habe ich mich recht unwohl gefuehlt in den ersten Tagen, alles hat einfach so unorganisiert, unkoordiniert gewirkt - Chaos ueberall. Ich hatte Schwierigkeiten damit klar zu kommen. Und es hat mich etwas traurig gemacht: Das Projekt selbst ist so eine gute Sache, aber die Art und Weise wie die Tage vor sich gingen, war mir einfach zu viel Chaos, ich wusste nicht woran ich mich orientieren sollten.
Ich habe stark ueberlegt das Projekt zu verlassen, weil ich einfach das Gefuehl hatte, ich moecht in denen ihre Probleme nicht mitreingezogen werden und vielleicht kann ich woanders mehr nuetzlich sein. Schliesslich habe ich all die Sachen, die in meinen Augen falsch liefen, bei der Managerin mit der Volunteer Coordinaterin angesprochen. Daraufhin gabs ein Meeting mit den Hauptamtlich-Arbeitenden wo einige Dinge besprochen wurden, die sich aendern sollten.. (Ich war nicht die einzige Volunteering, die darueber nachdachte, das Projekt zu verlassen, es herrschte eine etwas unmotivierte, frustierte Atmosphaere. Das ist nicht richtig, wir sollten doch alle super-begeistert sein und froehlich bei der Arbeit... aber naja, jeder konnte einfach die Troubles spueren, und war beeinflusst davon)

Ich habe meine Entscheidung das Projekt zu verlassen und ein anderes zu suchen geaendert.
Weil ich (in einem guten Gespraech mit einem Kollegen) wieder daran erinnert wurde, das ich nuetzlich bin, wenn ich Kinder zum Lachen bring, wenn ich ihnen ein neues Spiel beibring, woran sie Spass haben! Happiness is the most important thing about life! (=Froehlichkeit ist doch das Wichtigste im Leben)
Wir unterstuetzen die Kinder auch im English lernen und was auch immer sie brauchen..

-Ein Tag ohne ein Laecheln, ist ein verlorener Tag-

Ausserdem habe ich mir gedacht, wenn ich das Projekt, die Kids, meine Kollegen (die ich mag) jetzt verlasse und wo anders neuanfang, dann dauert es dort wieder eine Zeit, bis sich Gemeinschaften, Beziehungen und so bilden, und dann nach 2 Wochen ist meine Zeit in Cambodia um (Visa - nur 1 Monat).
Ich bleibe..und freu mich darueber diese Entscheidung getroffen zu haben.

Naechste Woche bin ich eingeteilt jeden Nachmittag in einer Schule English zu unterrichten. Die Schule hat zwar English Lehrer, die Qualitaet und die Aussprache deren English is jedoch nicht vergleichbar mit den in Oesterreich.
Bin schon gespannt, wie das wird... wie es sich anfuehlt in einer Klasse zu stehen und zu unterrichten. Bin ein bissl nervoes, aber freu mich auch drauf!

Mir gehts so richtig gut im Moment, nette Leute um mich. Kinder, mit denen ich lache! und wenn ich ausgehe aufd Nacht ist es interessant neue, interessante Menschen / Reisende zu treffen!

Gestern habe ich mit einer Khmer Frau (Cambodian, die kein English versteht und ich kein Cambodian) Karten gespielt und wir haben uns amuesiert und zusammen gelacht. -Guter, schoener Moment!-

Am Samstag war ich ziemlich stark krank. Musste mich einige Male uebergeben und habe mich einfach sehr elend gefuehlt. Hab schliesslich beschlossen einen Arzt aufzusuchen. ARzt = Medizin kostete mich 15 Dollar. Welcher Mann/Frau in Cambodia koennte 15 Dollar aufbringen. Fuer mich is das nicht viel Geld, aber fuer manche Cambodian Menschen is das ein halber Monatsverdienst!
....kein wunder das viele Leute noch nie in ihrem Leben beim Arzt waren..

Okay.. muss jetzt Schluss machen..
Die andern warten.. abgehts zum Markt, Fruechte und Gemuese fuer die kommende Woche kaufen!

Alles Liebe.. hoff euch gehts gut!
Stephanie
 

1 Kommentar:

  1. schön deine einträge zu lesen!! :)
    hoff du bist wieder fit! wünsche dir noch eine schöne zeit mein sonnenschein :)
    bussi anna

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