Freitag, 1. Oktober 2010

Abschied Vietnam - Auf geht's nach Cambodia!

In ein paar Stunden ist Klaus wieder in Oesterreich und ich in Kambotscha.
Gestern Abend ist Klaus aufgebrochen.. der Abschied war fuer uns beide nicht so leicht..und fuer mich anfangs irgendwie ein komisches Gefuehl aufeinmal allein zu sein..
Aber in so einer grossen Stadt wie Ho Chi Minh bin ich doch eigentlich wieder ueberhaupt nicht allein..
Waehrend ich auf der Suche war, wie ich wohl am besten nach Sihanouk ville (Kambotscha) komm, hab ich zwei Maedls getroffen, wie auch mit uns die Tour am Mekong Delta gemacht haben. Gemeinsam mit den zwei Hebammen war ich noch etwas Trinken und plaudern und nach dem ich mich von den beiden verabschiedet habe, bin ich noch auf den Neuseelaender Ruben gestossen, den wir in Ninh Binh kennen gelernt hatten. ...also man/frau/ich treff immer wieder auf bekannte Gesichter.

ABSCHIED VIETNAM..ein paar Gedanken/Eindruecke.

Vietnamesen wirken sehr stolz. Anders als in Indien haben wir hier nur in Ho Chi Minh City wenige Bettler getroffen..in den anderen Staedten gar nicht. Alle versuchen irgendetwas zu verkaufen, seis Taschentuecher, Zigaretten, kopierte Buecher etc. Sie leben ihr Leben mit den Moeglichkeiten die sie haben und verlieren dabei nicht ihren Stolz und verkaufen sich nicht unter ihrem Wert.
Ich finde es bewundernswert, wie eine Frau den ganzen Tag mit einem schweren Stapel Buecher herumlaueft in der Hoffung eines davon zu verkaufen. Das ist harte Arbeit, vor allem die Motivation und das Durchhaltevermoegen nicht zu verlieren.
Oder die Menschen am Markt. Es gibt keinen fixen Preis fuer Dinge, genauso wie ein/e Verkaeufer/in keinen fixen Gehalt bekommt. Manchmal empfind ich es als anstrengend um den Preis zu verhandeln und nervig das es keinen Fixpreis gibt. Aber eigentlich ist es doch ganz klar, dass die VeraeuferInnen versuchen die Dinge um moeglichst gutes Geld loszubringen, denn dieses Geld ist ihr taeglich Brot,...
Genauso hab ich nicht das Gefuehl, dass die Sexarbeiterinnen sich waehrend ihrer Arbeit denken, sie wuerden sich unter ihrem Wert verkaufen. Es ist ihr Job. Es ist ihr Leben.

... ... ...

Heute Nacht gehts mit dem Nachtbus nach Kambotscha.
Ich habe ein interessantes Projekt gefunden, wo ich voraussichtlich fuer ein Monat freiwillig arbeiten werde. "Cambodia Childrens Painting Project'. Ein Haus fuer Kinder das von Dienstag bis Sonntag geoeffnet ist. Kindern haben dort die Moeglichkeit, ihre Vergangenheit, ihre Erlebnisse, Erfahrungen, Gedanken ueber das Malen zu verarbeiten. Die meisten Kinder sind Strassenkinder oder aus aermeren Familien stammend und zwischen 4 und 19 Jahren alt. Ausserdem werden die Kinder finaniell unterstuett so dass sie die Moeglichkeit haben in die Schule zu gehen. Verschiedenstes Sport, Kreativ und Kulurprogramm steht ihnen zur Verfuegung und die Freiheit sich zu entscheiden, wann sie wo mit dabei sein wollen..
Mehr werde ich dann denke ich morgen Nachmittag erfahren, wenn mich die Leiterin des Projekts vom Busbahnhof abholt.
Ich freu mich schon darauf..auf die Moeglichkeit dort mitzuarbeiten, zu unterstuetzen und zu lernen..und gespannt was mich erwartet/auf mich zu kommt!

Alles Liebe.. bis bald..
Stephanie

2 Kommentare:

  1. stephi..... das klingt alles sehr schön bei dir! du hast bestimmt eine tolle zeit! besonders jetzt wo du alleine bist, wünsche ich dir ne unvergessliche zeit!lern dich kennen :) bussl melanie

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  2. Wir hoffen es geht die gut!! Lg.u. Bussi Roswitha u.Hansi

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