Mittwoch, 27. Oktober 2010

auf der anderen Seite..

Es hat echt Spass gemacht, die letzte ganze woche hab ich immer nachmittags in einer Schule English unterrichtet. 2 Stunden, 2 verschiedene Klassen. Mit manchen Klassen habe ich das Thema Gefuehle gemacht, 7 verschiedene Gefuehle sind genug neue Woerter fuer einen Tag: muede, verliebt, traurig, hungrig, wuetend, froehlich, krank. Ich hab die Gefuhele dargestellt, die Kinder haben lustig gefunden und schnell aufgefasst, welches Wort welches Gefuehl ausdrueckt. In einer anderen Stunde habe ich die Themen: Richtungen/Orientierungen, Familie gemacht..
Doch bevor der wirkliche Unterricht gestartet hat, wurde ich imer mit Fragen von den Kindern bombatiert: Wie gehts dir? Wieviele Menschen sind in deiner Familie? Wieviele Schwestern und Brueder hast du? Warum bist du nach Cambodia gekommen? Bist du verheiratet? Hast du einen Freund? Wie viele Jahreszeiten gibt es in deinem Land? und und und...
Es war lustig mal auf der anderen Seite zu stehen, Lehrerin zu sein, und den Kindern etwas bei zu bringen. und natuerlich gabs da die schuechternen, die besonders cleveren Kinder, die Lausbuben,... und ich fands interessant darauf zu reagiern und es zu schaffen die Aufmerksamkeit aller Kinder zu erlangen... ausserdem konnte ich mich selbst in dem einem oder anden Kind (Lausbuben) wiederfinden.
Die Kinder werden hier nach ihrem Koennen eingestuft. Zu Beginn des Jahres muessen sie einen Test machen, und danach werden sie eingestuft. So sind in den Klassen Kinder im Alter von 12 Jahren zusammen mit 19jaehrigen Maennern. Es war deutlich zu erkennen, dass es den Aelteren etwas unangenehm war in der selben Klasse zu siitzen mit den Kindern. Sie haben sich kein einziges Mal zu Wort gemeldet und haben in der letzten Reihe gesessen.

Gestern bin ich spontan aufd Nacht (17 - 19.30) mit JohnBrowan (Khmer Director des Projekts) zu 2 anderen Schulen gefahren, wo dieser English unterrichtet. Wahrscheinlich war ich und Katie (andere Volunteerin) die ersten Auslaender in die Schule/die Klassen besucht haben. Die SchuelerInnen waren sehr schuechtern, aber nach und nach wurde es richtig interessant, sich mit ihnen zu unterhalten. Die SchuelerInnen sind etwas aelter hier, so ergaben sich interessante Gespraechsthemen und deren English war auch ein bisschen besser.
Sehr interessant hinein zu gehen, die Schule, das System ein bisschen zu sehen, und mit zu bekommen wie Dinge hier laufen. English Buecher anzuschauen, SchuelerInnen, LehrerInnen beobachten, Klassenraueme anschaun...

So.. werd mir jetzt einen leckeren Salat machen.. (geniess es, dass wir hier einen Kuehlschrank haben und ich meine eigenen Sachen vom Markt kaufen kann)

LiebGruess, bis bald..
stephanie

1 Kommentar:

  1. Schön, klingt toll! Unterrichten stell ich mir auch einfach großartig vor anderen beibringen, viel Spaß noch!

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